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Buxus Sempervierens, der Buchsbaum ist ein langsam wachsendes Gehölz, das sich großer Beliebtheit bei den Gartenbesitzern erfreut. In deutschen Gärten wird der Buchsbaum meist für kleinwüchsige Hecken verwendet. Aber auch Solitäre finden sich. Der langsam wachsende Strauch eignet sich hervorragend für den Formschnitt.

Ursprung des Buxus

Die meisten der etwa 70 Arten des Buxsus kommen Ursprünglich aus den Tropen. Nur zwei Arten sind bei uns heimisch geworden, der Buxus Sempervirens (gewöhnlicher Buchsbaum) und der Buxus balearica (balearischer Buchsbaum) der weitaus seltener bei uns vorkommt.

Pflege des Buxus

Der Buchs bevorzugt kalkhaltige Böden und steht nicht gerne trocken. Er wächst gut in Halbschattigen Standorten verträgt aber auch die volle Sonne. Je schattiger er steht umso lichter wird er.
Buchsbaum verträgt nahezu jeden Schnitt. Er lässt sich problemlos auch als niedrige Einfassungshecke rund um Beete halten. Nur Bei Verjüngungschnitten bis ins Alte Holz, kann es sein das er nicht mehr austreibt. Besser ist es wenn man den Buxsus auf zwei Jahre verteilt zurückschneidet und nicht zu weit mit einem Schnitt ins alte Holz zurück schneidet. Normalerweise reicht ein Schnitt im Jahr aus.
Man kann auch recht komplexe Formen aus dem Buxus schneiden. Es muss nicht immer ein Kugelbux oder eine Kegelform sein.

Ansonsten ist der Buxus recht genügsam. Normale Düngung und feuchte Erde reichen schon aus.

Vermehrung des Buxus

Der Buchsbaum lässt sich einfach durch Stecklinge vermehren. Einfach etwa 10 cm lange teilverholzte Triebe abschneiden und in einfache Blumenerde stecken. Dabei werden an der unteren Hälfte die Blätter entfernt. Den Blumenkasten mit den Buxus Stecklingen am besten an einen hellen aber nicht sonnigen Platz stellen und nur mäßig giesen. Das Austreiben der Wurzeln kann beim Buxus einige Monate dauern. Günstig ist es die Stecklinge im Sommer zu schneiden, dann sind sie im Frühjahr zum Aussetzen bereit.

Buxus kann bis zu 500 Jahren alt werden und erreicht bei uns Wuchshöhen von etwa 4-5 Metern. In warmen und feuchten Klimazonen auch deutlich mehr. Es sollen schon Exemplare mit über 8 Metern gesehen worden sein.

In Rosengärten sieht man den Buchsbaum oft als Beeteinfassung. Hierfür sind insbesondere langsam wachsende Sorten geeignet. Dann muss man die Beeteinfassung nicht so oft schneiden. Diese Minihecken heben die Konturen der Rosenbeete hervor. Natürlich funktioniert das nicht nur bei Rosenbeeten. Bei Schlossgärten kann man das auch oft zur Einfriedung von Rasenflächen sehen. Gerade weil der Buchs so langsam wächst, war er schon immer beliebt zur Strukturierung von Parkanlagen und Schlossgärten.


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